Wie ergattert man ein Praktikum bei McKinsey, BCG & Co.?

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Durch ein Praktikum im Consulting-Bereich erlernt man wichtige Fähigkeiten für das weitere Berufsleben, knüpft wertvolle Kontakte und öffnet weitere Türen. Gerade ein Praktikum bei den Größen der Branchen, wie etwa McKinsey, Boston Consulting Group, Roland Berger oder Bain, sticht aus dem Lebenslauf heraus und ist die beste Voraussetzung für einen späteren Berufseinstieg. Doch wie wird man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen – und wie meistert man dieses?

Der passende Lebenslauf

Die Top-Beratungen haben ein recht klares Bild davon wie Bewerber aussehen sollen. Wenn man die Kriterien nicht erfüllt wird es schwer einen Platz (zumindest für ein Praktikum) zu bekommen. Diese bestehen aus vier großen Komponenten:

  • Exzellente Noten
  • Auslandserfahrung
  • Erste Praktika bzw. Arbeitserfahrung
  • Außergewöhnliche Leistungen, Aktivitäten oder Engagement

Während 1A Noten und Auslandserfahrung zum Grundgerüst gehören, sollten die Kandidaten sich auch darüber hinaus von der Masse abheben. Sei es durch besondere Praktika, gesellschaftliches Engagement oder Errungenschaften. Zudem verbessert es die Chancen wenn man an einer der Top-Wirtschaftsuniversitäten war. Allerdings ist es heute kein Ausschlusskriterium mehr wenn man eine “normale” Uni besucht hat oder an einer Fachhochschule studiert. Viel wichtiger ist die Exzellenz und die “Kante”, die einen vom Rest unterscheidet.

Ein McKinsey Job-Interview meistern

Wenn man sich gegen die Vielzahl anderer Kandidaten durchgesetzt hat, stehen die Bewerbungsgespräche an. Bei diesen sitzt man meist mehreren Beratern gegenüber und muss sich beweisen. Während der erste Teil der Gespräche übliche Bewerbungsfragen sind um den Kandidaten näher kennenzulernen, dreht sich der zweite Teil um “Business Cases”. Hierbei muss man zeigen, dass man strukturiert Probleme angehen und plausible Lösungsvorschläge erarbeiten kann. Um die strukturierte Herangehensweise zu verinnerlichen und zu üben gibt es eine Vielzahl an Übungsbüchern. Daneben sind aber noch zwei Faktoren enorm wichtig: zum einen, müssen die Gegenüber sich vorstellen können den Bewerber einem Kunden zu präsentieren. Das bedeutet: einen höflichen Umgang pflegen und ein sicheres Auftreten haben. Zum anderen müssen sich die Berater vorstellen können mit dem Bewerber Seite an Seite zu arbeiten. Freundlichkeit und Bodenständigkeit zahlen sich hier aus.

Was ist, wenn man nicht den passenden Lebenslauf hat?

Wie bereits beschrieben sind die großen Beratungen sehr “picky” was ihre Kandidaten angeht. An sich kann man seinen Studienweg danach optimieren; unter anderem ein Auslandssemester frühzeitig organisieren, sich engagieren und besonders viel Aufwand in die Klausurvorbereitung stecken. Realistisch gesehen entspricht der Großteil der Studierenden aber nicht dem Wunschprofil von BCG & Co – was allerdings auch gar nicht schlimm ist. Zum einen ist es der Versuch einer Bewerbung immer wert. Zum anderen ist es auch kein Beinbruch, wenn man eine mittelgroße oder kleinere Beratung ansteuert (EY, KPMG, PWC, etc.). Gerade im Strategiebereich ähneln sich die Tätigkeiten, nur mit dem Unterschied, dass größere Beratungen auch größere Firmen beraten. Zudem macht einen gesammelte Erfahrung im Beratungsbereich attraktiver für kommende Bewerbungen.

Also: Nicht verzagen, einen Blick auf unsere Consulting-Stellenbörse werfen – und darauf los bewerben!

Bildquelle: Nik MacMillanUnsplash

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