Autor: wiwiguru

Frankenstärke als Dauerstresstest: Wie die Schweizer Industrie trotz überbewerteter Währung zur Weltspitze gehört

Frankenstärke als Dauerstresstest: Wie die Schweizer Industrie trotz überbewerteter Währung zur Weltspitze gehört

Das Paradox: Weltmarktführer trotz teuerster Währung

Ein Schweizer Industriearbeiter kostet im internationalen Vergleich ein Vielfaches seines deutschen, französischen oder ostasiatischen Kollegen. Der Schweizer Franken gehört zu den stärksten und stabilsten Währungen der Welt – was Exporte strukturell teurer macht und importierte Konkurrenz strukturell günstiger. Dennoch zählt die Schweiz zu den innovativsten und exportstärksten Industrienationen der Erde. Wie geht das zusammen? Die Antwort liegt in der Struktur der Schweizer Industrielandschaft selbst – und lässt sich gut an den Unternehmen ablesen, die die Top-50-Übersicht der größten Schweizer Industrieunternehmen von Listenchampion bevölkern.

Strategie 1: Nischendominanz statt Volumenwettbewerb

Die erste und wichtigste Antwort auf den Frankenstress lautet: Schweizer Industrieunternehmen konkurrieren grundsätzlich nicht über den Preis. Sie konkurrieren über Spezifität, Präzision und Systemkompetenz in Nischen, in denen es weltweit kaum Alternativen gibt. ABB baut keine Standard-Elektromotoren für den Massenmarkt — der Zürcher Konzern entwickelt Automatisierungssysteme für Kraftwerke, Schifffahrt und Industrie 4.0-Anwendungen, bei denen Ausfälle existenzbedrohend sind und Preis nachrangig ist. Schindler verkauft keine Aufzüge im Commodity-Segment, sondern hochintegrierte Transportsysteme für Hochhäuser, Flughäfen und Krankenhäuser mit jahrzehntelangen Wartungsverträgen. Sulzer liefert Pumpen und Prozesskomponenten für die Öl-, Gas- und Wasserindustrie, bei denen ein Ausfall Produktionsstopps in Millionenhöhe bedeutet.

Diese Unternehmen sitzen nicht in einem Markt mit vielen gleichwertigen Anbietern — sie definieren den Markt selbst. In solchen Positionen ist der Wechselkurs ein Kostenthema, aber kein Überlebensproblem.

Strategie 2: Produktion dorthin verlagern, wo der Franken nicht zählt

Die zweite Schweizer Industriestrategie ist pragmatischer: Wo Preissensitivität existiert, wird die Fertigung ins Ausland verlagert — während Forschung, Entwicklung, Finanzierung und Markenführung in der Schweiz verbleiben. Holcim, der weltgrößte Baustoffkonzern mit Schweizer Wurzeln, produziert Zement und Beton dort, wo er verbraucht wird — in über 70 Ländern. Die Schweiz ist Holdingstandort, nicht Zementofen. Liebherr produziert Baumaschinen in Deutschland, Österreich und andernorts, behält aber seine Entwicklungsexpertise und Familienkontrolle in der Schweiz. Diese Trennung von Wertschöpfungstiefe und Produktionsstandort ist ein strukturelles Merkmal der großen Schweizer Industriekonzerne — und macht den Wechselkurs zu einem kalkulierbaren Risiko statt einem systemischen Handicap.

Strategie 3: Technologieführerschaft als Preisschild

Ein dritter Mechanismus erklärt die Widerstandsfähigkeit besonders gut: Schweizer Industrieunternehmen investieren überproportional in Forschung und Entwicklung — und monetarisieren diese Investitionen durch Preisaufschläge, die Wettbewerber strukturell nicht erzielen können. Die Schweiz gibt gemessen am BIP mehr für F&E aus als fast jede andere Nation weltweit, wie OECD-Daten regelmäßig belegen. Das Ergebnis sind Produkte mit eingebetteter Komplexität: Georg Fischer verkauft keine Rohre, sondern Rohrleitungssysteme mit proprietären Verbindungstechnologien für die Pharmaindustrie, bei denen Zertifizierungsanforderungen einen Anbieterwechsel faktisch ausschließen. Tetra Pak — mit Schweizer Ursprung und globaler Präsenz — liefert nicht nur Verpackungen, sondern komplette Abfüll- und Verarbeitungssysteme, die über Jahrzehnte in Produktionslinien integriert sind.

Wer in solche Systeme eingebaut ist, zahlt den geforderten Preis — Frankenkurs hin oder her.

Medizintechnik: Das stille Exportwunder

Eine besondere Rolle in der Schweizer Industrielandschaft spielt die Medizintechnik. Unternehmen wie Straumann (Dentalimplantate), Sonova (Hörgeräte) oder Hamilton Medical (Beatmungsgeräte) sind in ihren Segmenten globale Marktführer — kaum bekannt in der Öffentlichkeit, aber mit Margen, die Konsumgüterkonzernen zur Ehre gereichen würden. Die Medizintechnik profitiert dabei von einem spezifischen Schweizer Vorteil: der räumlichen Nähe zu Roche und Novartis, den zwei wichtigsten Pharmaunternehmen der Welt. Das Ökosystem aus Pharmariesen, Universitätskliniken (Basel, Zürich, Bern), Ingenieurhochschulen (ETH, EPFL) und spezialisierten Zulieferern hat eine Dichte geschaffen, die sich nicht einfach replizieren lässt.

Die Kehrseite: Strukturwandel unter Dauerdruck

Das Bild wäre unvollständig ohne den Blick auf die Herausforderungen. Die Schweizer Uhrenindustrie — einst das Paradebeispiel für Präzisionstechnik aus dem Alpenland — hat die Digitalisierung durch Quarzuhren in den 1970ern und die Smartwatch-Disruption in den 2010ern jeweils schmerzhaft erlebt. Die Antwort war in beiden Fällen eine Repositionierung Richtung Luxus und Handwerkskunst, nicht technologische Überlegenheit. Ob diese Strategie gegenüber asiatischen Smartwatch-Konkurrenten dauerhaft trägt, bleibt eine der spannenden Wirtschaftsfragen der kommenden Dekade. Eine aktuelle Übersicht der verbliebenen industriellen Schwergewichte und ihrer Branchenstruktur bietet die Datenbank der 800 größten Schweizer Industrieunternehmen von Listenchampion — mit Umsatzhistorien seit 2015, die den strukturellen Wandel einzelner Segmente gut nachvollziehbar machen.

Fazit: Der Franken ist kein Bug, sondern ein Filter

Die Stärke des Schweizer Frankens hat über Jahrzehnte eine natürliche Selektion erzwungen: Nur Unternehmen, die in ihrer Nische unverzichtbar sind, die in F&E investieren und die globale Wertschöpfungsketten intelligent steuern, überleben langfristig als Schweizer Industriebetrieb. Was auf den ersten Blick wie ein strukturelles Handicap aussieht, hat die Schweizer Industrie zu einer der qualitativ hochwertigsten der Welt gemacht — und erklärt, warum Zürich, Basel und die Ostschweiz trotz Hochlohnstandort weiterhin Industrieregionen von globalem Rang sind.

Das Schweizer Umsatzparadox: Wie ein Land mit 9 Millionen Einwohnern Konzerne von globaler Schwergewichtsklasse beherbergt

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Mehr Umsatz als Volkswirtschaft: Die verzerrte Optik des Schweizer Unternehmensrankings

Wer die größten Schweizer Unternehmen nach Umsatz betrachtet, erlebt zunächst eine Irritation: Die Spitzenplätze werden von Konzernen besetzt, die kaum jemand kennt — und die mit der Schweiz als Wirtschaftsstandort im klassischen Sinne wenig zu tun haben. Vitol, Glencore, Trafigura, Mercuria, Gunvor: allesamt Rohstoffhandelskonzerne mit Genfer oder Zuger Hauptsitzen, die Umsätze von mehreren Hundert Milliarden Franken erzielen — bei teils weniger als 2.000 Mitarbeitenden in der Schweiz. Wer die Unternehmenslandschaft jenseits dieses statistischen Rauschens verstehen will, findet in der Top-50-Übersicht der größten Schweizer Unternehmen von Listenchampion einen strukturierten Einstieg — gegliedert nach Branche, Kanton und Umsatzklasse.

Der Rohstoffhandel: Umsatzgiganten ohne Substanz im Land

Die Dominanz des Rohstoffhandels in Schweizer Unternehmensrankings ist kein Zufall, aber auch kein Qualitätsmerkmal der heimischen Wirtschaft im eigentlichen Sinne. Konzerne wie Vitol (Umsatz 2023: über 500 Mrd. USD) oder Glencore haben ihren formalen Hauptsitz aus steuerlichen und regulatorischen Gründen in der Schweiz — ihre wirtschaftliche Wertschöpfung, ihre Förderanlagen, ihre Raffinerien und ihre Tausenden Mitarbeitenden befinden sich auf anderen Kontinenten. Die Schweiz fungiert als juristische Heimat, nicht als operative Heimat.

Das ist volkswirtschaftlich relevant zu wissen: Das nominelle BIP der Schweiz beträgt rund 800 Milliarden Franken — ein Bruchteil der summierten Umsätze der im Land domizilierten Rohstoffhändler. Wer Unternehmensrankings unkritisch liest, überschätzt die Schweiz als Produktionsstandort und unterschätzt sie als Regulierungs- und Finanzplatz. Die Handelszeitung veröffentlicht jährlich das Top-500-Ranking der größten Schweizer Firmen und liefert dabei auch methodische Einordnungen zu dieser Besonderheit.

Pharma und Chemie: Die eigentliche Substanz der Schweizer Wirtschaft

Zieht man den Rohstoffhandel ab, zeigt sich die eigentliche Stärke der Schweizer Volkswirtschaft: eine außergewöhnlich konzentrierte Pharmaindustrie von Weltrang. Nestlé (Lebensmittel, Vevey), Roche (Pharma/Diagnostik, Basel) und Novartis (Pharma, Basel) sind drei der wertvollsten Unternehmen Europas — und alle drei haben ihre operative Zentrale, ihre Forschungslabors und ihre Entscheidungsträger tatsächlich in der Schweiz. Roche erzielte 2025 einen Umsatz von 61,5 Milliarden Franken bei einem Konzerngewinn von 13,8 Milliarden — Wachstum von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch Onkologie- und Augenheilkunde-Medikamente. Das ist echte Wertschöpfung, keine Handelsmarge.

Die Basler Pharmaindustrie ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis einer über 150 Jahre gewachsenen Clusterstruktur: Forschungsuniversitäten, Zulieferer, Regulierungsbehörden und Investoren haben sich gegenseitig verstärkt — ein Ökosystem, das sich nicht einfach replizieren lässt und der Schweiz einen strukturellen Burggraben verschafft, der selbst hohe Lohnkosten und einen starken Franken überkompensiert.

Finanzplatz Zürich: UBS, Zurich Insurance und die Logik des verwalteten Reichtums

Neben der Pharmaindustrie ist der Finanzsektor die zweite tragende Säule. Die UBS verwaltet nach der Notfusion mit der Credit Suisse im März 2023 über 3 Billionen US-Dollar Kundenvermögen — eine Konzentration von privatem Kapital, die in Europa ihresgleichen sucht. Die Zurich Insurance Group und die Swiss Re zählen zu den größten Versicherungs- und Rückversicherungskonzernen der Welt. Und die Swiss Life managt Lebensversicherungsportfolios, die weit über die Schweizer Grenzen hinausreichen.

Was diese Konzerne gemeinsam haben: Sie profitieren vom Schweizer Standort nicht primär wegen niedriger Steuern — die sind im internationalen Vergleich moderat, nicht extrem niedrig — sondern wegen Rechtssicherheit, politischer Stabilität, Währungsresistenz und dem Reputationsbonus des Schweizer Finanzplatzes bei vermögenden Privatkunden. Diese weichen Standortfaktoren sind schwer zu quantifizieren, aber in den Bilanzen dieser Konzerne strukturell verankert.

Präzisionsindustrie und Hidden Champions: Was die Rangliste nicht zeigt

Jenseits der Giganten beherbergt die Schweiz eine dichte Schicht von Weltmarktführern in Nischensegmenten, die in globalen Rankings kaum auftauchen. Der Aufzugshersteller Schindler, der Elektromotorenspezialist ABB, der Sensorikspezialist Sensirion oder der Halbleiterausrüster VAT Group — alle sind in ihren Segmenten unter den Top 3 weltweit, keiner ist einem breiten Publikum bekannt. Diese Präzisionsindustrie-Kultur hat historische Wurzeln in der Uhrenindustrie und der Feinmechanik, hat sich aber längst in Medizintechnik, Halbleiter und Automatisierung transformiert.

Für Markteinsteiger, Vertriebsteams und Analysten, die den Schweizer Unternehmensmarkt systematisch erschließen wollen, bietet die Datenbank der 2.000 größten Unternehmen der Schweiz von Listenchampion eine strukturierte Grundlage — mit Branchenzuordnung, Umsatzhistorien seit 2015 und Kontaktdaten der Geschäftsführung.

Fazit: Die Schweiz ist nicht ein Land mit großen Unternehmen — sie ist ein Land, das große Unternehmen anzieht und hervorbringt

Der Unterschied ist entscheidend. Ein Teil der Schweizer Unternehmenslandschaft ist aus dem Land heraus gewachsen — Pharma, Feinmechanik, Finanzdienstleistungen. Ein anderer Teil hat die Schweiz als strategischen Heimathafen gewählt — Rohstoffhandel, internationale Holdingstrukturen. Wer beide Schichten versteht, begreift, warum die Schweiz trotz 9 Millionen Einwohnern, prohibitiv hohen Lohnkosten und einem chronisch starken Franken einer der wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte der Welt bleibt — und warum das World Economic Forum die Schweiz seit Jahren in seinen Wettbewerbsfähigkeitsindizes unter den Top 5 weltweit führt.

Österreichs größte Unternehmen: Was die Top-50 über eine unterschätzte Wirtschaft verraten

Österreichs größte Unternehmen: Was die Top-50 über eine unterschätzte Wirtschaft verraten

Klein, aber strukturstark: Österreich im DACH-Vergleich

Österreich wird wirtschaftlich oft als kleinerer Bruder Deutschlands wahrgenommen – zu Unrecht. Mit einem BIP von rund 480 Milliarden Euro und einer Exportquote, die weit über dem EU-Durchschnitt liegt, ist die österreichische Volkswirtschaft pro Kopf ähnlich leistungsfähig wie die deutsche. Was sie von ihr unterscheidet, ist die Unternehmensstruktur: Österreich hat weniger börsennotierte Schwergewichte, dafür eine ausgeprägte Kultur familiengeführter Konzerne, staatlich beteiligter Unternehmen und international agierender Mittelständler. Eine kompakte Übersicht der wichtigsten Akteure bietet die Top-50-Übersicht der größten österreichischen Unternehmen von Listenchampion – gegliedert nach Branche, Bundesland und Umsatzklasse.

OMV, Verbund, Erste Group: Der starke Staat im Hintergrund

Wer die größten österreichischen Unternehmen betrachtet, stößt schnell auf ein Muster, das in Deutschland so nicht existiert: eine ausgeprägte Staatsnähe an der Konzernspitze. Die OMV AG, Österreichs größtes Unternehmen nach Umsatz, ist zu fast 32 Prozent im Besitz der staatlichen ÖBAG – der Österreichischen Beteiligungs AG, die als Beteiligungsholding des Bundes fungiert. Ähnliches gilt für den Stromkonzern Verbund, an dem der Staat rund 51 Prozent hält, sowie für die Telekom Austria. Diese staatliche Verankerung schafft strategische Stabilität, bremst aber in manchen Bereichen privatwirtschaftliche Agilität.

Hinzu kommen die großen Finanzinstitutionen: Die Erste Group und die Raiffeisen Bank International zählen zu den bedeutendsten Banken Mitteleuropas – mit Bilanzsummen, die weit über dem hinausgehen, was die Größe des österreichischen Heimatmarkts vermuten ließe. Beide Institute haben Wien historisch als Drehscheibe für das Osteuropageschäft positioniert, was auch heute noch ihre Portfoliostruktur prägt.

Wien als Tor nach Osteuropa: Ein unterschätzter Standortvorteil

Die geografische und historische Lage Wiens ist einer der stärksten, aber am wenigsten diskutierten Standortvorteile Österreichs. Zahlreiche internationale Konzerne haben ihre Osteuropa-Zentralen in Wien angesiedelt – von Energieunternehmen über Versicherungen bis hin zu Handelsgruppen. Österreichische Unternehmen wiederum nutzen die Nähe zu CEE-Märkten (Central and Eastern Europe) seit Jahrzehnten als Wachstumshebel. Die Raiffeisen Bank International ist in über einem Dutzend osteuropäischer Länder aktiv, die Erste Group in sechs. Der Baukonzern Strabag entwickelt Großprojekte von Polen bis Ukraine. Diese Osteuropa-Orientierung macht die österreichische Unternehmenslandschaft wirtschaftlich breiter aufgestellt, als die reine Inlandsbetrachtung suggeriert.

Einen guten statistischen Rahmen dazu liefert die Statistik Austria mit regelmäßig aktualisierten Daten zur Unternehmensstruktur, Exportintensität und sektoralen Wertschöpfung – eine sinnvolle Ergänzung für jeden, der die Makroperspektive auf die größten Unternehmen des Landes vertiefen möchte.

Industrie, Handel, Tourismus: Die Branchenstruktur im Überblick

Die österreichische Wirtschaft ist breiter diversifiziert als oft angenommen. Die Industrie – allen voran Maschinenbau, Stahl, Chemie und Elektrotechnik – bildet das Rückgrat. Unternehmen wie der Technologiekonzern AVL List (Motorenentwicklung, Graz), der Sensorhersteller AT&S oder der Faserhersteller Lenzing AG sind in ihren Nischen weltmarktführend und kaum bekannt außerhalb der Fachbranche. Diese österreichischen Hidden Champions erinnern strukturell stark an ihren deutschen Gegenpart – technologieintensiv, exportorientiert, oft in Familienbesitz oder mit Stiftungskonstruktionen.

Der Handel wird von der Rewe-Tochter BILLA, dem Spar-Konzern und der Signa-Nachfolgestruktur im Premium-Einzelhandel geprägt. Der Tourismus – für Deutschland wirtschaftlich kaum relevant, für Österreich strukturprägend – schlägt sich in großen Hospitality-Konzernen und der überproportionalen Bedeutung von Bundesländern wie Tirol und Salzburg nieder, die ohne ihre Wintersportinfrastruktur wirtschaftlich deutlich kleiner wären.

Was die Unternehmenslandschaft für Markteinsteiger bedeutet

Für Unternehmen, die den österreichischen Markt als Einstieg in den DACH-Raum oder als Sprungbrett nach Osteuropa nutzen wollen, bietet die Kenntnis der größten heimischen Akteure einen strategischen Vorteil. Wer die wichtigsten Konzerne, ihre Branchenzugehörigkeit und regionalen Schwerpunkte kennt, kann Kooperationspotenziale, Wettbewerbsstrukturen und Einkaufsvolumina deutlich schneller einschätzen. Das jährlich erscheinende trend TOP-500-Ranking des österreichischen Wirtschaftsmagazins trend ist dabei eine der verlässlichsten öffentlichen Quellen – ergänzt durch strukturierte Unternehmensdatenbanken wie die Liste der 2.000 größten Unternehmen Österreichs von Listenchampion, die Kontaktdaten, Umsatzhistorien und Branchenzuordnungen für die operative Nutzung aufbereitet.

Fazit: Österreich denkt größer, als es aussieht

Die Top-50 der größten österreichischen Unternehmen zeigen ein Land, das wirtschaftlich weit über seine Landesgrenzen hinausdenkt. Staatsbeteiligungen und familiengeführte Konzerne dominieren die Spitze, während Hidden Champions im Mittelfeld die eigentliche Innovationskraft tragen. Wer Österreich nur als kleinen deutschen Nachbarn versteht, unterschätzt eine Volkswirtschaft, die in den richtigen Nischen – Energie, Maschinenbau, Finanzdienstleistungen, Osteuropageschäft – zu den kompetitivsten Europas gehört.

Welche Geschäftsbereiche hat die Deutsche Post?

Welche Geschäftsbereiche hat die Deutsche Post?

Die Deutsche Post DHL Group ist ein weltweit führender Logistik- und Postkonzern mit Hauptsitz in Bonn. Sie vereint traditionelle Postdienstleistungen in Deutschland mit einem globalen Logistiknetzwerk.

Die Geschäftsbereiche der Deutschen Post DHL Group

  • Post & Paket Deutschland: Klassische Brief- und Paketdienste innerhalb Deutschlands. Dazu zählen die flächendeckende Postzustellung, Paketlogistik, E-Commerce-Lösungen sowie Services für Privat- und Geschäftskunden.
  • Express: Internationale Kurier- und Expresssendungen mit weltweiter Zustellung „zeitkritischer Sendungen“ – von Dokumenten über Pakete bis zu Warenlieferungen.
  • Global Forwarding, Freight: Internationale Luft- und Seefrachtspedition sowie europäische Landtransporte für Industriekunden und Handel.
  • Supply Chain: Vertragslogistik, Lagerhaltung, Bestandsmanagement und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen für große Unternehmen.
  • E-Commerce Solutions: Services für den wachsenden Online-Handel mit Fokus auf grenzüberschreitende Paketlogistik.

Internationale Präsenz

Die Deutsche Post DHL Group ist in über 220 Ländern und Territorien aktiv und verbindet regionale Märkte mit globalen Lieferketten. Damit zählt sie zu den internationalsten Unternehmen weltweit.

Besondere Schwerpunkte

  • Nachhaltigkeit: Ziel der Deutschen Post ist es, bis 2050 Zero Emissions in der Logistik zu erreichen.
  • Digitalisierung: Einsatz von Datenanalysen, Automatisierung und Robotik zur Effizienzsteigerung in der Lieferkette.
  • Servicequalität: Fokus auf schnelle, zuverlässige und transparente Lieferprozesse – sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen.

Offizielle Website

Weitere Informationen gibt es direkt auf der offiziellen Website der Deutschen Post.

Auszeichnung

Im Listenchampion Ranking 2025 wird die Deutsche Post DHL Group als größtes Logistikunternehmen in Deutschland geführt.


Fazit: Die Deutsche Post DHL Group vereint die Geschäftsbereiche Post & Paket, Express, Global Forwarding, Freight, Supply Chain und E-Commerce Solutions. Damit deckt sie die gesamte Bandbreite moderner Logistik ab – und nimmt laut Listenchampion Ranking 2025 die Spitzenposition als größtes deutsches Logistikunternehmen ein.

Wie trägt BASF zum Standort Ludwisghafen bei?

Wie trägt BASF zum Standort Ludwisghafen bei?

Der Standort Ludwigshafen ist das Herzstück der BASF und gilt als das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt. Seit der Gründung im Jahr 1865 ist er Dreh- und Angelpunkt für Forschung, Produktion und Innovation – und prägt die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.

Bedeutung des Standorts Ludwigshafen

  • Wirtschaftsmotor: Mit über 35.000 Beschäftigten ist BASF in Ludwigshafen einer der größten Arbeitgeber Deutschlands.
  • Produktion im Verbund: Rund 200 Produktionsanlagen sind über das sogenannte Verbundsystem miteinander verknüpft. Dabei werden Material- und Energieflüsse so optimiert, dass Abfallstoffe einer Anlage als Rohstoffe für eine andere dienen.
  • Forschung & Entwicklung: Ludwigshafen beherbergt eines der wichtigsten Innovationszentren von BASF mit Fokus auf neue Materialien, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
  • Infrastruktur: Der Standort verfügt über ein eigenes Hafensystem, ein Schienennetz von über 200 km sowie Energie- und Logistiklösungen, die den globalen Austausch sichern.

Beitrag zur Region

  • Beschäftigung: Neben den direkten Arbeitsplätzen profitieren zahlreiche Zulieferer und Dienstleister in der Rhein-Neckar-Region von BASF.
  • Innovationstransfer: Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups stärken den Innovationsstandort Deutschland.
  • Nachhaltigkeit: BASF investiert in klimaneutrale Technologien und Umbauten am Standort, um langfristig CO₂-Emissionen zu reduzieren.
  • Gesellschaftliches Engagement: Unterstützung regionaler Bildungs-, Kultur- und Sozialprojekte.

Auszeichnung

Gemäß der Listenchampion Marktanalyse 2025 ist BASF das größte Chemieunternehmen in Deutschland – mit Ludwigshafen als strategischem Kernstandort.


Fazit: Der BASF-Standort Ludwigshafen ist Produktions- und Innovationszentrum, Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor zugleich. Mit seiner einzigartigen Verbundstruktur trägt er entscheidend zur Stärke des Unternehmens bei und untermauert die Spitzenposition von BASF als größtes deutsches Chemieunternehmen laut Listenchampion Ranking 2025.

Startup-Praktikum als Sprungbrett für deine Venture Capital Karriere

Startup-Praktikum als Sprungbrett für deine Venture Capital Karriere

Praktikum bei einem Startup: Was erwartet dich hier?

Ein Praktikum bei einem Startup ist vor allem durch eins geprägt: Hands-On Mentalität. Während viele die Arbeit in einem Konzern als eher träge beschreiben würden, sind kleine, agile Unternehmen durch Schnelllebigkeit und Dynamik geprägt. Im Normalfall wirst du sehr eng mit den Gründern/Geschäftsführern zusammenarbeiten und hast dadurch eine sehr hohe Sichtbarkeit. Jeder Mitarbeiter in einem Startup übernimmt jegliche Aufgaben, die anfallen. Das kann bedeuten, dass du als Praktikant echten Kundenkontakt hast und wichtige Sales-Gespräche führst. Das kann aber genauso bedeuten, dass du gemeinsam mit dem Chef das Büro aufräumst. In kaum einem Job kannst du so viel lernen und so viel Verantwortung übernehmen. Wenn du dich lieber hinter deinem Excel-Modell versteckst und am liebsten den ganzen Tag Powerpoint Folien baust, bist du hier auf jeden Fall an der falschen Stelle. Unserer Erfahrung nach ist ein Praktikum bei einem Startup das beste, was man als junger Student tun kann.

Was Venture Capital Investoren von ihren zukünftigen Mitarbeitern erwarten

Nun beschäftigen wir uns damit, weshalb Venture Capital Fonds ein besonderes Auge auf Kandidaten werfen, die bereits ein Praktikum bei einem Startup hinter sich haben. Auf den ersten Blick, sollten ja eher Company Builder ein Interesse an Mitarbeitern haben, die schon hautnah bei der Entwicklung eines Startups dabei waren. Allerdings wissen auch sehr viele VCs wie wichtig es ist, nicht nur die Excel-Modelle zur Bewertung der Startups entwickeln zu können, sondern auch zu verstehen, was die Zahlen in dem Modell eigentlich bedeuten. Mit der Erfahrung eines Praktikums bei einem Startup könnt ihr viel besser einschätzen, welche Annahmen bei der Bewertung potenzieller Portfolio-Unternehmen getroffen werden und ob diese Annahmen realistisch sind.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Praktikum bei einem Startup?

Unserer Erfahrung nach gibt es zwei Zeitpunkte, zu denen ein Praktikum bei einem Startup besonders wertvoll sind. Das ist zum einen direkt zum Studienstart. Hier fällt es vielen jungen Menschen schwer, einen passenden Job zu finden. Startups freuen sich über hochmotivierte, gute Mitarbeiter und setzen oft nicht so hohe Hürden an, wie z.B. Beratungen oder Konzerne. Außerdem tut es unserer Meinung nach besonders jungen BWLern gut, das echte Berufsleben mit allen Höhen und Tiefen hautnah mitzuerleben. Der zweite gute Zeitpunkt für ein Startup Praktikum ist gegen Ende des Studiums. Weshalb? Du kannst dein Auge auf größere, bekanntere Startups wie N26, Flink oder Personio werfen und dort mit deinen gesammelten Erfahrungen einen echten Mehrwert liefern. Je nachdem wie gut dir das Praktikum gefällt, kannst du entweder direkt dort deinen ersten festen Job annehmen oder evtl. zu einem VC wechseln, der das Startup finanziert hat. Wenn du dich klug anstellst, kannst du nämlich während deines Praktikums sehr wertvolle Kontakte knüpfen.

Bildquelle: Austin Distel via Unsplash

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15. Campus for Finance – WHU Private Equity Conference 2020

15. Campus for Finance – WHU Private Equity Conference 2020

Am 12. & 13. März 2020 findet die 15. Campus for Finance – WHU Private Equity Conference 2020 unter dem Thema “Private Capital – Equity and Beyond: Finding Value in Alternative Investment Strategies“ in Vallendar bei Koblenz statt. Die WHU Private Equity Conference wird von der studentischen Initiative „Campus for Finance“ der WHU – Otto Beisheim School of Management veranstaltet.

Wie können Private Equity Investoren zukünftig Wert schaffen? Wie werden die Start-Ups von morgen finanziert? Mit diesen Fragen setzen sich finanzbegeisterte Studenten, herausragende Akademiker und renommierte Wirtschafts- und Medienvertreter aus aller Welt während der kommenden Campus for Finance – WHU Private Equity Conference in Vallendar auseinander.

Redner

Die Teilnehmer dürfen sich unter anderem freuen auf:

  • Friederike Helfer (Partner, Cevian Capital)
  • Lars Schnidrig (CEO, Corestate Capital)
  • Burkhard Varnholt (CIO, Credit Suisse)
  • Thomas Jesch (Geschäftsführender Vorstand, Bund Institutioneller Investoren)
  • Tobias Eichner (Partner, McKinsey & Company)

Networking & Recruitment

Durch Workshops, Interviews und eine Career Fair haben die Teilnehmer die Chance auch in unmittelbaren Kontakt zu attraktiven Unternehmen der Private Equity-Branche wie zum Beispiel Ardian, Bain & Company, Cinven, Deutsche Beteiligungs AG, McKinsey & Company und PAI Partners zu treten.

Das Event verspricht:

  • Reden und Podiumsdiskussionen mit hochkarätigen Persönlichkeiten
  • Erstklassige Workshops und Einzelinterviews mit führenden Unternehmen
  • Recruiting Fair mit einzigartigen Gesprächen auf Augenhöhe

Bewerbung

Studierende können sich auf der Veranstaltungsseite online anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 79 Euro, in welcher Unterkunft und Verpflegung inkludiert sind. Es gibt Reisekostenstipendien, für die sich die Studierenden direkt bei der Anmeldung bewerben können.

Die Bewerbungsfrist ist für Studierende der 5. März 2020.

Weitere Informationen und Bewerbung

www.campus-for-finance.com/pec

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Finance Karriere in der Schweiz: Berufseinstieg bei einem Multi Family Office

Finance Karriere in der Schweiz: Berufseinstieg bei einem Multi Family Office

In keinem anderen europäischen Land gibt es so viele Multi Family Offices, wie in der Schweiz. Diese Gesellschaften verwalten das Vermögen von High Net Worth Individuals (HNWI) und gehören somit zu den relevantesten Playern in der Schweizer Finanzszene. Doch wieso lohnt es sich, bei einem der 150 wichtigsten MFOs der Schweiz Karriere zu machen? Das Team von Wiwiguru hat drei Gründe zusammengefasst, die für einen Berufseinstieg bei einem Family Office sprechen. Wir wünschen euch schon einmal viel Erfolg für eure Bewerbung!

#1: Bei Schweizer Multi Family Offices seid ihr von Anfang an in Deals involviert

Viele ambitionierte Wirtschaftswissenschaftler verfolgen das Ziel, den Berufseinstieg im Investment Banking zu schaffen. Insbesondere der Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) gewinnt immer mehr an Attraktivität. Gerade bei den großen Banken, ist die M&A-Karriere zu Beginn allerdings häufig nicht so spannend, wie erhofft. Die Deals werden von Senior Managern und Partnern vollzogen und die Analysten übernehmen eher langweilige Arbeiten. Eine interessante Alternative könnten tatsächlich Family Offices sein, die im Bereich Private Equity aktiv sind. Hier seid ihr aufgrund der Größe der Investment Gesellschaften von Anfang an stark involviert und könnt spannende Deals hautnah miterleben und gestalten. Diese Erfahrung ist Gold wert und spricht definitiv für einen Berufseinstieg bei einem Multi Family Office.

#2: Über Multi Family Offices in der Schweiz könnt ihr ein beeindruckendes Netzwerk aufbauen

Wie bereits erwähnt, ist die Zahl der Multi Family Offices in der Schweiz beeindruckend. Nur wenige wissen, dass nicht nur die Schweizer Privatbanken höchst relevant sind, sondern auch die Verwalter von Familienvermögen in Milliardenhöhe. Das bedeutet auch, dass ihr über die größten Multi Family Offices der Schweiz Zugang zu Personen bekommt, an die ihr sonst kaum herankommen würdet. Gerade in der Investment Branche ist ein umfassendes Netzwerk von größter Bedeutung, sodass ihr bei einem Multi Family Office eine wichtige Basis schaffen könnt. Viele ehemalige Manager eines MFOs gründen nach einiger Zeit eine eigene Vermögensverwaltung oder gar ein Family Office. Eine andere Exit-Option ist der Wechsel zu einer Bank. Gerade in der Schweiz stehen guten Finance Profis viele Türen offen. Wer in der Lage ist, HNWI als Kunden oder Partner mitzubringen. erhöht natürlich seine Erfolgsaussichten.

#3: Family Offices ersetzen für die Superreichen zunehmend Banken und Asset Manager

In den letzten Jahren haben Beobachter der Finanzbranche einen starken Konkurrenzkampf im Wealth Management beobachtet. Viele Banken haben großes Interesse an Ultra High Net Worth Individuals, tun sich jedoch schwer bei der Kundenakquise. Das liegt insbesondere an der Bedeutung von Family Offices. Die Ultrareichen richten entweder ein eigenes Family Office ein oder vertrauen auf erfahrene Multi Family Officer. Der Grund hierfür ist einfach: Sie wünschen sich eine individuelle Betreuung, die auf ihre persönlichen Wünsche und Anforderungen eingeht. Bei großen Banken und Asset Managern ist das nicht in dem Maße möglich, wie es bei Family Offices der Fall ist. Wenn ihr also in einem aufstrebenden Bereich arbeiten möchtet, bietet sich ein Job bei einem Multi Family Office an. Denn der erwähnte Trend scheint nicht abzureißen.

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Multi Family Office Karriere: Exit Option für Investment Banking Profis

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Was zeichnet einen Job und die Karriere in einem Multi Family Office aus?

Multi Family Offices (MFO) sind die Vermögensverwalter und Berater der Superreichen. Während sogenannte Single Family Offices, das Vermögen einer einzelnen extrem wohlhabenden Familie vermehren, betreuen MFOs gleich mehrere solcher Familien oder Einzelpersonen. Für die Familien hat dies den Vorteil, dass gemeinsam mit anderen Superreichen die Assets under Management gesteigert werden können und Skaleneffekte in unterschiedlichen Bereichen geschaffen werden. In Multi Family Offices könnt ihr als Investment oder Asset Manager einsteigen und kümmert euch um die Vermögensanlage für die wohl situierten Kunden. Je nach Family Office kann der Fokus auf dem Finanzmarkt, der Private Equity Branche oder dem Immobilienmarkt liegen. In jedem Fall habt ihr die Möglichkeit, Einblicke in Investitionsentscheidungen zu erhalten, die anderswo kaum möglich sind. Die Karriereleiter endet im Regelfall bei den Partnern – hier winken Gehälter, wie sie sonst wohl nur im Investment Banking möglich sind. Ihr fragt euch, wo die meisten Multi Family Offices angesiedelt sind. Wir haben den Markt auf der Basis der Liste der größten deutschen Multi Family Offices sowie der Liste der größten Schweizer Multi Family Offices analysiert. In Deutschland könnt ihr euch auf eine Karriere in München freuen, denn hier sind mit Abstand die meisten MFOs beheimatet. In der Schweiz liegen Zürich und Genf weit vorne. Somit handelt es sich in puncto Lebensqualität nicht um die schlechtesten Orte – oder was meint ihr? Wir wünschen euch auf jeden Fall schon einmal viel Erfolg für eure Bewerbung.

Diese Fähigkeiten solltet ihr für eine Position in einem Multi Family Office mitbringen

Die Karriere in einem Multi Family Office erfordert viele, ganz unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten. Wir fassen im Folgenden die wichtigsten Skills zusammen. Natürlich solltet ihr zusätzlich mit Expertenwissen in einem Bereich punkten, um aus der Masse herauszustechen.

  • Analytische Fähigkeiten: Hierzu gehört die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und hieraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Das gilt für komplette Vermögensstrukturen genauso wie für konkrete Investmententscheidungen. Ihr solltet mit Zahlen umgehen können und Erkenntnisse übersichtlich und ergebnisorientiert aufbereiten.
  • Spaß an intensiver Kundenbetreuung: Insbesondere als Analyst und Associate habt ihr im Investment Banking vergleichsweise wenig Kundenkonakt. Das ist bei einem Multi Family Office häufig ganz anders. Ihr solltet sehr gut darin sein, mit der wohlhabenden Kundschaft zu kommunizieren und auch bei auf den ersten Blick weniger wichtigen Themen weiterzuhelfen.
  • Investment-Wissen über Assetklassen hinweg: High Net Worth Individuals (HNWI) nutzen Multi Family Offices, um ihr Vermögen zu diversifizieren. Somit beschränkt sich eure Tätigkeit in den meisten Fällen nicht auf eine Assetklasse. Ihr solltet zumindest grundlegende Erfahrungen am Kapitalmarkt und in alternativen Assetklassen mitbringen.

Aus diesen Gründen seid ihr mit Investment Banking Erfahrung besonders gut aufgestellt

Im Rahmen unserer Analyse der wichtigsten Multi Family Offices im deutschsprachigen Raum ist uns aufgefallen, dass die Mitarbeiter dieser Firmen im Regelfall aus zwei Bereichen kommen. Zum einen gibt es viele Family Officer, die zuvor im Wealth Management oder der Betreuung von HNWI bei einer Privatbank aktiv waren. Bei den letzten Arbeitgebern sticht insbesondere die UBS hervor. Zum anderen waren viele Manager der größten Multi Family Offices zuvor im Investment Banking aktiv. Doch woran liegt das? Während der Wechsel vom Wealth Management zu einem Multi Family Office relativ geradlinig erscheint, liegen Investment Banking und Family Office auf den ersten Blick relativ weit auseinander. Dem ist jedoch überhaupt nicht so, wie bei einer genaueren Betrachtung deutlich wird. Die klassische Vermögensberatung ist zwar kein Steckenpferd eines Investment Bankers, dafür punkten erfahrene IB Profis mit anderen Fähigkeiten. Hervorzuheben sind insbesondere die Deal-Erfahrung, analytische Fähigkeiten sowie ein höchst relevantes Netzwerk. Wenn ihr Lust darauf habt, intensiv mit extrem wohlhabenden Kunden zusammenzuarbeiten und die Vermögensverwaltung aktiv zu begleiten, solltet ihr den Schritt zu einem Multi Family Office also auf jeden in Betracht ziehen.

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M&A-Beratung Praktikum in Stuttgart: BENTEN Capital

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Portrait BENTEN Capital: M&A und Corporate Finance Beratung mit Sitz in Stuttgart und Wiesbaden

Das „Beratungshaus für Unternehmenskäufe und -verkäufe sowie Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen“ deckt die komplette Bandbreite einer Investment Boutique ab. Mergers & Acquisitions, Corporate Finance, Distressed Services sowie Bewertung & Strategie bilden die vier Kernbereiche der Unternehmensberatung. Es wurden bereits mehr als 300 Transaktionen begleitet, wobei sich die Übernahmen über 22 Länder erstrecken. Als inhabergeführte Consulting Firma wird Unabhängigkeit und Integrität bei den Stuttgartern groß geschrieben. Die erfahrenen Partner von BENTEN Capital bringen langjährige Erfahrung in der Industrie sowie in dem Finanz- und Investmentumfeld mit. Somit kennen sie sich mit den Schwierigkeiten im Rahmen von Restrukturierungen und Unternehmenszusammenschlüssen bestens aus. Ein besonderes Augenmerk legt die M&A-Beratung auf folgende Branchen: Automobilindustrie, Industrielle Produktion, Maschinen- und Anlagenbau, Technologie, Medizintechnik, Digitalisierung, IT & Software, Handel, Logistik und Aerospace. Vor allem in der Stuttgarter Region existieren somit zahlreiche potenzielle Kunden und Partner, die von BENTEN erfolgreich unterstützt und begleitet werden können.

Erfahrung und Case Studies von BENTEN Capital

Die beste Möglichkeit, die Arbeitsweise einer Beratung zu verstehen ist, einen Blick auf Referenzen und Case Studies zu werfen. Das möchten wir im Folgenden tun, indem wir auf drei Cases vorgehen (die ihr auch auf der Website von BENTEN nachvollziehen könnt). 1) Im Auftrag der Beteiligungsgesellschaft Pinova Capital GmbH wurde der Verkauf der Wendt-Automotive GmbH an die Katcon Global, S.A. mit Sitz in Mexiko begleitet. 2) Im Auftrag des Insolvenzverwalters der Zrinski AG wurde der Verkauf der Gesellschaft an die NATON Medical Group (China) initiiert. Bei der Zrinski AG handelt es sich um ein hochspezialisiertes deutsches Unternehmen aus der Medizintechnik. 3) BENTEN begleitete den Verkauf der Geschäftseinheit „Pumpen“ von HALM im Rahmen eines Carve-Outs an das kanadische Unternehmen Armstrong Fluid Technologies. Wie die Case Studies deutlich machen, nimmt BENTEN Capital eine zentrale Rolle in der Beratung deutscher mittelständischer Unternehmen ein, insbesondere wenn es um grenzüberschreitende Transaktionen geht.

Praktikum in der M&A Beratung: Tiefe Einblicke, vielfältige Aufgaben und Vorbereitung der Karriere

Unter den größten 100 M&A Beratungen in Deutschland sind einige Consulting Boutiquen, die man am ehesten wohl als Hidden Champions bezeichnen könnte. Sie unterstützen vor allem den deutschen Mittelstand bei (grenzüberschreitenden) Transaktionen und tragen somit einen erheblichen Teil zum Wachstum, aber auch zur Arbeitsplatzsicherheit bei. Ein Praktikum bei einer M&A bzw. Corporate Finance Beratung ist insbesondere dann gewinnbringend, wenn ihr direkt an Deals bzw. deren Vorbereitung mitwirken könnt. Aus diesem Grund bietet es sich an, bei kleineren Beratungen anzuklopfen, denn hier profitiert ihr von den vergleichsweise kleinen Teams. Das Aufgabenspektrum umfasst die Markt- und Wettbewerbsanalyse, Unternehmensbewertung, Vorbereitung relevanter Meetings sowie Unterstützung im Day-to-Day Business. Ihr werdet extrem wertvolle Erfahrungen sammeln und euer Karrierenetzwerk nachhaltig ausbauen – bewerbt euch also am besten sofort auf das nächste Praktikum! Auch immer wichtiger werden die besten Wallbox Installateure in Stuttgart.

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Bildquelle: Loic Fürhoff